Altes Gymnasium


Datum/Zeit
04.04.2018
Ganztägig

Veranstaltungsort
Kleine Helle 7-8
28195 Bremen
Deutschland


Was können wir für einen verantwortungsbewussten und respektvollen Umgang im Internet tun? Dieser Fragen gingen Bremer Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Alten Gymnasiums und der 7. Klasse der Wilhelm Kaisen Oberschule  am 4. und 5. April 2018 nach. Nach jeweils sechs Unterrichtsstunden fanden sich zahlreiche Antworten und Ideen, wie sich jeder einzelne besser schützen kann und was wir für ein gemeinsames Miteinander unternehmen können. Gerade den Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 fällt dabei eine entscheide Rolle zu. Sind sie es doch, die am stärksten vom digitalen Wandel betroffen sind und einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüberstehen. Zugleich sind sie es, die ihren Altersgenossen und den jüngeren Jahrgängen am ehesten die Chancen und Risiken im digitalen Lebensraum näherbringen können.

Mit viel Neugier begannen beide Workshops als wir gleich zu Beginn sammelten, welche Daten die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Ferien abgegeben haben.  Aufgrund des aktivierten Standortverlaufs in ihren Handys konnten wir gut nachverfolgen, wo jeder seine Ferien verbracht hat und wie lange sie dort waren. Überrascht und schockiert von der Genauigkeit dieser Informationen erarbeiteten sich die Jugendlichen anhand unserer sechs Stationen Hilfestellungen für einen besseren Datenschutz. Zusätzlich zeigte ihnen unser Referent anhand verschiedener Beispiele, was sie an ihren Smartphones einstellen können, um ihre persönlichen Daten bestmöglich abzusichern. Gemeinsam stellten wir im Anschluss die ersten drei Regeln für unseren Aktionsplan auf.

Sensibilisiert durch diesen Einstieg trugen wir im zweiten Block Gefahren im digitalen Lebensraum zusammen. Auffällig war, wie viele Beispiele die Schülerinnen und Schüler aus ihrem Umfeld nennen konnten. Zumeist waren sie bereits einmal betroffen oder kannten jemanden, der negative Erfahrungen gemacht hatte. Entsprechend intensiv arbeiteten sie sich in die Themen ein und gestalteten ihre Mind Maps. Schwer fiel den meisten jedoch das Benennen von Schutzmaßnahmen gegen Cybermobbing, Hate Speech und Fake News. Im Besonderen fehlten ihnen Kenntnisse, wo sie Hilfe finden und an wen sich die Jugendlichen wenden können. Mithilfe der Workshopmaterialien zeigte ihnen unser Referent verschiede Schutzmöglichkeiten und erörterte, was zu beachten sei. Dieses Wissen gaben die Gruppen im Anschluss an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in Vorträgen weiter. Während uns in der 7. Klasse aufgrund der vielen Fragen während der Präsentationen keine Zeit für eine Abschlussrunde blieb, entstand in der 8. Klasse eine intensive Abschlussdiskussion über den „richtigen“ Umgang im digitalen Lebensraum. Die gemeinsamen Aktionspläne sollen den Schülerinnen und Schülern in Zukunft dabei helfen, das Gelernte zu beachten und an andere Klassenstufen weiterzugeben.

 


Fotos des Workshops: