(Cyber)Mobbing – Mobben in der digitalen Welt

Was ist (Cyber)Mobbing?

(Cyber)Mobbing, auch Internet-Mobbing und Cyber-Bullying genannt, beschreibt verschiedene Formen der Verleumdung, Beleidigung, Belästigung, Bedrängung und Bedrohung sowie der Nötigung anderer Menschen im Internet. (Cyber)Mobbing kommt besonders oft in sozialen Netzwerken vor, aber auch  in Chatrooms, beim Instant Messaging und mittels Mobiltelefonen erfolgen die Anfeindungen. (Cyber)Mobbing ist Mobbing in der digitalen Welt. Es hat dennoch direkte Auswirkungen auf die reale Welt. Oft treten (Cyber)Mobbing und Mobbing im realen Leben gemeinsam auf. Die Betroffenen sind dem Mobbing so ständig und überall ausgeliefert.

(Cyber)Mobbing nimmt oft besonders starke Ausmaße an, da sich die Täter durch das fehlende direkte Gegenüber und im vermeintlich rechtsfreien und anonymen Internet in Sicherheit wiegen. Die Folgen sind daher zumeist weitreichender und nachhaltiger, da sich die Schikanen sehr schnell verbreiten. Veröffentlichte Verletzungen im virtuellen Raum sind zudem schwer zu entfernen und sie können immer wieder gelesen oder angeschaut werden. Dies macht es für Opfer schwer, die Taten zu vergessen und zu bewältigen. Dadurch kann (Cyber)Mobbing das subjektive Leiden noch verstärken.

(Cyber)Mobbing beginnt dort, wo sich ein Individuum bedrängt, belästigt und beleidigt fühlt. Was im realen Leben verboten ist, gilt auch für die digitale Welt. Zwar ist (Cyber)Mobbing – wie auch Mobbing – im Strafgesetz nicht explizit als Straftatbestand aufgeführt, oft aber die dem (Cyber)Mobbing zugrunde liegenden belästigenden, drohenden und demütigenden Handlungen. Täterinnen und Täter können zur Rechenschaft gezogen werden.

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Was hilft gegen (Cyber)Mobbing?

Jeder kann sich zunächst selbst schützen, indem man grundsätzlich sensibel und kritisch mit privaten Daten im Netz umgeht. Respektvolles Verhalten (Netiquette) im Internet ist eine Grundvoraussetzung für das Vermeiden von (Cyber)Mobbing. Eltern und Schule können Kinder und Jugendliche unterstützen, indem sie aufklären, welche Folgen ihr Verhalten haben kann und was (Cyber)Mobbing für die Opfer bedeutet.

Mögliche Maßnahmen gegen (Cyber)Mobbing:

Schütze deine Person!
Wenn Du so wenig wie möglich private Dinge online stellst, bietest Du weniger Angriffsfläche für Mobber.

Ignoriere Mobber!
Vermeide es, auf beleidigende Nachrichten zu antworten. Oft warten die Täter nur auf eine Reaktion.

Sichere Beweise!
Mache einen Screenshot von den Anfeindungen oder speichere die Nachrichten als Beweise.

Lasse Inhalte löschen!
Kontaktiere den Inhaber einer Internetseite und bitte ihn um die Löschung bestimmter Inhalte. Die Kontaktdaten des Seitenbetreibers findest Du im Impressum.

Blockiere Mobber!
In den meisten sozialen Netzwerken kannst Du einzelne Nutzer blockieren oder sperren, um keine Nachrichten mehr zu erhalten. Nutze diese Möglichkeit.

Rede darüber!
Suche Dir Personen deines Vertrauens – das können Freunde, Eltern oder Lehrer sein – und berichte ihnen von den Anfeindungen. Du bist nicht allein!

Geh zur Polizei!
Wenn nichts hilft, erstatte eine Anzeige gegen die Mobber. (Cyber)Mobbing und Mobbing sind strafbar.

Wo finde ich Rat?

Im Internet bieten zahlreiche Plattformen Hilfestellungen und Anleitungen im Umgang mit (Cyber)Mobbing an. Hier findest Du eine Auswahl: